Das Märchen von der Freiheit

Und wir schlafen glücklich und zufrieden im goldenen Käfig, den wir Gesellschaft nennen. Kaum einer öffnet jemals die Augen, erwacht aus seinem Traum von der Freiheit und wenn doch? Er sieht die Gitterstäbe und schliesst die Augen ganz erschrocken, so schnell es geht, wieder. Fest drückt er sie zu und träumt schnell weiter wie er aus dem Käfig entflieht. Was bist du nur für ein erbärmliches Wesen Mensch, dass du es wagst von Freiheit zu reden während du in deinem Käfig sitzt? Doch Mensch, verzweifle nicht, wärst du stark, wärst du kein Mensch. Wir Menschen werden dafür gemacht unsere Augen geschlossen zu halten. Denn als Mensch gibt es kein entkommen aus diesem Käfig. Du kannst wohl deinen Arm hinausstrecken, vielleicht auch ein Bein. Doch bist du dann frei? Starke Menschen gibt es nicht, wir alle würden an der Freiheit verzweifeln. Wir alle würden in den Freiheit sterben. Los geh Mensch, fliehe in die Freiheit und sterbe. Gib deine Menschlichkeit auf und stirb als namen und gesichtsloses Wesen für deinen Traum von der Freiheit. Doch sag mir vorher, ist es so wie du es dir in deinen Träumen vorgestellt hast: Einsam in Freiheit sterben?

20.12.14 19:39

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