I'm not afraid

Da sitze ich, mit Leuten die sich meine Freunde nennen. Leute die sich mit mir abgeben, Leute mit denen ich mich abgebe. Wir hören uns alte Lieder an, verstärkt durch einen noch älteren Ghettobluster. Der Joint wird weitergegeben, ich lehne ab, sitze am Fenster. Die sollen mich mit dem Zeug nur ja in Ruhe lassen. Ich sehe mich lieber zu Eminems Musik, oder das, was er Musik nennt, um, beobachte die Leute, frage mich: Wie lang noch bis sie langweilig werden?

Ich habe so viele verschiedene Menschen um mich herum, jene die wie ich besessen von Sport sind, gestörte, soziale manche interessanter als andere, manche Freundschaften langlebiger als andere, manche gezwungener als andere....aber es ändert nichts, sie sind langweilig.
Alle sind sie nur bedingt unterhaltsam. Mich stört es nicht sie auszutauschen, ich brauche keine festen Bindungen, im Gegenteil, ich fühle mich von ihnen sowieso nur eingeengt.

Trotzdem frage ich mich manchmal, was wäre wenn ich jemanden finden würde, bei dem das anders wäre?

Würde ich bleiben? Würde es schmerzen zu gehen? Wie lange ginge es wohl, bis ich diese Person vergessen hätte?


Ich denke ich kenne die Antwort bereits, ich würde gehen ohne einen Gedanken an das was wäre wenn zu verschwenden.

Denn so bin ich nun mal, selbst wenn es 1000 Gründe gäbe zu bleiben, ich würde den einen suchen um zu gehen.

20.12.14 18:07

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


unwichtig (24.12.14 00:37)
Das kenne ich nur zu gut, auch wenn das bei dir wahrscheinlich noch extremer ist.

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